Aufstieg der 1.Damen in Spielgemeinschaft mit dem TC

Eine Saison nach Maß krönte die erste Damenmannschaft um Mannschaftsführerin Caroline Oberg mit der Kreismeisterschaft und dem Aufstieg in die Bezirksklasse. Am letzten Spieltag und im letzten Doppel wurde der Matchball zum Meisterschaftsball. Einen Saisonabschluss, den man dramatischer nicht hätte planen können, bereiteten die Damen den über den Tag immer zahlreicher werdenden Zuschauern auf der heimischen Anlage des TC Forchheim.

Die Ausgangslage vor dem Spiel gegen die SpVgg Heroldsbach-Thurn wies eine erfolgreiche Bilanz von vier Siegen aus vier Spieltagen aus. Durch den Rückzug der Mannschaft aus Herzogenaurach griffen die Forchheimer erst Ende Mai in die Verbandsspiele ein und mussten gleich zu Anfang gegen die vermeintlich stärkste Mannschaft des TC RW Erlangen antreten. Dort gelang aber, nach Rückstand in den Einzeln, der dreifache Doppelsieg und es wurden die ersten Siegpunkte geholt, die das Selbstbewusstsein aller Spielerinnen für die Folgetermine steigerten. Diese Sicherheit übertrug sich auf das immer junge Duell gegen den TSV Ebermannstadt, wo es schon nach den Einzeln überraschend klar 10:2 stand und die zwei gewonnenen Doppel den komfortablen 16:5-Sieg sicherten. Gegen TC Neunkirchen am Brand stand am Abend sogar 18:3 auf dem Ergebniszettel und beim SB Bayern 07 Nürnberg machte das 14:7 den Abschlusskrimi möglich. Die Ausgangslage des letzten Spieltages bot Platz für alle Varianten. Sollten die Gäste aus Heroldsbach gewinnen, dann hätten alle drei Mannschaften an der Tabellenspitze ein Spiel verloren und es würde auf die Satzbilanz ankommen. Es mussten also so viele Spiele wie möglich gewonnen werden, um diesen Fall wenigstens abzudecken. Zum Entsetzen aller ging der Plan in der ersten Einzelrunde völlig schief, denn alle drei Einzel gingen teilweise im Matchtiebreak verloren. Damit lag auf den anderen drei Spielerinnen schon ein gewisser Druck, dem aber Gina Grenzow und Alina Rehm glücklicherweise standhielten und zwei immens wichtige Spiele holten.

Dennoch war damit die Lage für die drei Doppel ganz klar: Es mussten für den Tagessieg alle drei Doppel gewonnen werden. Die taktische Aufstellung, dass jeweils die vorderen drei auf die drei Paarungen verteilt wurden, ging im ersten Doppel (Trapp/Noppenberger) ganz klar auf, was ziemlich bald mit 6:1, 6:0 als gewonnen feststand. Fast synchron zog das zweite Doppel Grenzow/Grönefeld nach und endete 6:0, 6:2. Das dritte Doppel Rehm/Menne entwickelte sich von Anfang als enorm knapp. Schon der erste Satz ging vollkommen ausgeglichen bis zum 6:6 und musste im Tiebreak zur glücklichen Führung für die Forchheimer ausgespielt werden. Im zweiten Satz gelang den Heroldsbachern das notwendige Break zum zwischenzeitlichen Satzausgleich, so dass der Matchtiebreak das Spiel, den Spieltag und die Meisterschaft entscheiden musste. Auch hier merkte man, dass die Nerven nun ziemlich belastet waren. Kein Team konnte sich bis zum 7:7 richtig absetzen. Dann, die Forchheimer hatten sich das 8:7 erkämpft, passierten der Führungsspielerin aus Heroldsbach zwei vermeintlich einfache Fehler und der Jubel der Forchheimerinnen danach ging ins Unermessliche und wurde mit dem abschließenden Sprung in den Vereinspool gekrönt.

Den Erfolg der Siegermannschaft des TC sicherten an den fünf Spieltagen die sieben Spielerinnen Gina Grenzow, Nina Trapp, Alina Rehm, Marie-Theres Noppenberger, Sina Dziumbla, Caroline Oberg, Valentina Menne und Christiane Grönefeld. Alle sieben freuen sich nun auf das Abenteuer Bezirksklasse in der nächsten Saison